Weiterstadt (ots)- Gleich
drei Werksteams gehen bei der Heimrallye von SKODA in der FIA European
Rally Championship (ERC) auf die Jagd nach dem Sieg. Die Lokalmatadoren
Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZ/CZ) wollen beim Saisonhöhepunkt "Barum
Czech Rally Zlín" (30. August bis 1. September) ihre Führung in der
Gesamtwertung verteidigen. Der schnelle Finne Esapekka Lappi und
Beifahrer Janne Ferm (FIN/FIN) feiern ihre Premiere in der europäischen
Rallye-Serie. Und das deutsche Duo Sepp Wiegand/Frank Christian (D/D)
geht direkt nach seinem Einsatz bei der Rallye Deutschland erstmals für
das Werksteam von SKODA an den Start.
"Wir werden alles dafür
tun, um unsere Erfolgsserie zu verlängern: Wir wollen um den Sieg
kämpfen", sagt Kopecký. "Wir freuen uns sehr auf die tolle Stimmung, die
Hunderttausende Fans vor allem aus Tschechien machen werden." Die
jährlich über 300.000 Rallye-Anhänger konnten zuletzt vier SKODA Siege
in Serie bejubeln; Kopecký könnte nach 2009 und 2011 seinen dritten
Erfolg bei der Barum-Rallye feiern. Für den 31-Jährigen ist diese
ERC-Saison bislang ein wahrer Triumphzug im Fabia Super 2000: Bei fünf
Starts gab es vier Siege und einen zweiten Platz. Nach dem Erfolg
zuletzt in Rumänien führt das tschechische Rallye-Aushängeschild die
ERC-Gesamtwertung an.
Unterstützt wird Kopecký bei seiner
Sieg-Mission gleich von zwei weiteren SKODA Duos: Neben Esapekka
Lappi/Janne Ferm werden erstmals auch die deutschen Hoffnungsträger Sepp
Wiegand und Frank Chistian für das Werksteam des tschechischen
Autobauers antreten. "Das ist einfach der Hammer. Ich bedanke mich sehr
für diese Chance und will sie möglichst perfekt ausnutzen", sagt
Wiegand.
Der Finne Lappi kämpft in diesem Jahr in der
Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft (APRC) um den Titel für SKODA , will
aber beim Heimspiel der Marke auch erstmals in der ERC sein großes
Talent zeigen. "Das wird die erste richtig große Asphalt-Rallye für uns.
Das Niveau wird hoch sein und die Rallye wird uns zeigen, wie schnell
wir auf diesem Belag sind", so Lappi. Die Strecken bei der Barum-Rallye
haben es in sich: Highspeed-Bereiche durch Wälder wechseln sich mit
buckligen Asphaltabschnitten ab, dazu ist das Wetter oft sehr
wechselhaft. Insgesamt müssen die Teilnehmer an drei Tagen über 721
Kilometer zurücklegen, davon 234,78 in 15 Wertungsprüfungen.
Für
die Fans wird auch abseits der Rallye-Action im SKODA Motorsport Park im
Zentrum der Stadt Zlín viel geboten. Auf einer Fläche von 2500
Quadratmetern gibt es bei freiem Eintritt eine bunte Mixtur aus
sportlichen Aktivitäten, Vergnügungsmöglichkeiten, Konzerten und einem
Kinderprogramm. Am Freitag kann man bei einer Autogrammstunde zudem die
drei SKODA Fahrer live erleben.
Mittwoch, 28. August 2013
Montag, 19. August 2013
"Rainman" Robert Wickens feiert Premieren-Sieg
Nürburg (ots) - Robert Wickens hat auf dem Nürburgring den ersten
Sieg in seiner DTM-Karriere gefeiert. Bei typischem Eifel-Wetter mit
starken Regenschauern zu Beginn des Rennens kämpfte sich der
Mercedes-Benz-Pilot mit gekonnten Überholmanövern vom siebten Startplatz
an die Spitze vor und sah nach der maximalen Renndauer von 75 Minuten
schon nach 47 der ursprünglich vorgesehenen 49 Runden als Erster die
Zielflagge. "Es war ein unglaubliches und verrücktes Rennen. Unsere
Boxenstopps und die Reifenwahl waren perfekt, mein Team hat tolle Arbeit
geleistet. Ich bin überglücklich über meinen ersten Sieg in der DTM",
sagte Wickens nach seinem Triumph.
Den zweiten Platz sicherte sich Augusto Farfus (BMW), der sich von der Pole-Position aus nach einem schwächeren Beginn immer mehr steigerte und zum Schluss zu den schnellsten Fahrern im Feld gehörte. "Das Rennen glich einer Lotterie. Man wusste nicht, wie die Stecke war, welche Reifen man nehmen sollte. Ich habe in den ersten Runden bei dem starken Regen viel Zeit verloren und konnte das gegen Ende nicht mehr aufholen. Aber Platz zwei ist ein Super-Resultat", sagte der Brasilianer. Christian Vietoris wurde mit seinem DTM Mercedes AMG C-Coupé Dritter und schob sich in der Gesamtwertung auf Platz zwei vor Sieger Wickens vor.
Der eigentliche Gewinner auf dem Nürburgring war aber Mike Rockenfeller. Mit zwölf Zählern für den vierten Platz baute der Audi-Pilot seinen Vorsprung im Gesamtklassement auf 35 Punkte aus und ist damit seinem ersten Titel in der populärsten internationalen Tourenwagenserie ein großes Stück näher gekommen.
Dabei war der 29-Jährige nach einem unverschuldeten Ausritt kurz nach dem Start auf Rang 20 zurückgefallen, nutzte aber eine anschließende Safety-Car-Phase und wechselte als erster Fahrer auf Regenreifen. In der sechsten Runde übernahm Rockenfeller sogar die Spitzenposition, die er erst nach seinem zweiten Pflicht-Boxenstopp kurz vor Schluss wieder verlor. "Ich habe in der ersten Kurve einen Schlag bekommen und war zunächst nur damit beschäftigt, mein Auto zu sichern. Mein Team hat einen Mega-Job gemacht, die Strategie war perfekt. Aber an die Meisterschaft denke ich noch nicht, man hat heute gesehen, wie schnell sich alles ändern kann", sagte der souveräne Spitzenreiter der DTM. Denn für seinen bisherigen schärfsten Verfolger Bruno Spengler ging die Pechsträhne weiter. Der BMW-Pilot fuhr nach einer unverschuldeten Kollision lange Zeit mit einem beschädigten Auto um den 3,629 Kilometer langen Kurs und kam nur als 14. ins Ziel. Damit fiel der Titelverteidiger aus Kanada in der Gesamtwertung auf den vierten Platz zurück. Noch schlimmer erging es Gary Paffett (Mercedes-Benz), dessen Team sich bei der Reifenwahl verpokerte. Paffett fuhr im Regen zu lange mit den eigentlich für trockene Verhältnisse gedachten Options-Reifen und landete schließlich auf Platz 17. Damit sind die Titelchancen des Briten bei einem Rückstand von 49 Punkten auf die Spitze stark gesunken. Die ersten Punkte in dieser Saison holten sich Martin Tomzcyk (BMW) und Miguel Molina (Audi) auf den Plätzen fünf und acht.
Mercedes-Benz-Motorsportchef Toto Wolff: "Es war ein tolles Rennen, besonders für die Zuschauer. Vor allem in der Mitte des Rennens gab es einige harte Duelle, aber so ist eben DTM-Sport. Unsere Strategie ist bei Robert und Christian voll aufgegangen. Bei Gary wollten wir etwas anderes versuchen und das hat nicht geklappt. Aber so etwas kann eben passieren."
BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: "Ich gratuliere Mercedes-Benz, sie haben die wenigsten Fehler gemacht. Wir haben bei Augusto und Marco verschiedene Strategien angewendet, um zu sehen, welche am besten funktioniert. Brunos Auto wurde bei einer Kollision beschädigt, darum konnte er bei abtrocknender Strecke nicht so pushen wie die anderen Fahrer. Aber er ist ein Sportmann und wird in Oschersleben wieder voll angreifen."
Audi Leiter DTM Dieter Gass: "Das war sicherlich das bisher spannendste und spektakulärste DTM-Rennen des Jahres - ich denke, die Zuschauer sind voll auf ihre Kosten gekommen. Mike Rockenfeller hat dank eines cleveren Schachzugs seines Teams einen weiteren großen Schritt in der Meisterschaft gemacht und nun 35 Punkte Vorsprung. Die Strategie, auf drei Boxenstopps zu setzen und während der Safety-Car-Phase auf Regenreifen zu wechseln, ging auf und wurde am Ende belohnt."
Den zweiten Platz sicherte sich Augusto Farfus (BMW), der sich von der Pole-Position aus nach einem schwächeren Beginn immer mehr steigerte und zum Schluss zu den schnellsten Fahrern im Feld gehörte. "Das Rennen glich einer Lotterie. Man wusste nicht, wie die Stecke war, welche Reifen man nehmen sollte. Ich habe in den ersten Runden bei dem starken Regen viel Zeit verloren und konnte das gegen Ende nicht mehr aufholen. Aber Platz zwei ist ein Super-Resultat", sagte der Brasilianer. Christian Vietoris wurde mit seinem DTM Mercedes AMG C-Coupé Dritter und schob sich in der Gesamtwertung auf Platz zwei vor Sieger Wickens vor.
Der eigentliche Gewinner auf dem Nürburgring war aber Mike Rockenfeller. Mit zwölf Zählern für den vierten Platz baute der Audi-Pilot seinen Vorsprung im Gesamtklassement auf 35 Punkte aus und ist damit seinem ersten Titel in der populärsten internationalen Tourenwagenserie ein großes Stück näher gekommen.
Dabei war der 29-Jährige nach einem unverschuldeten Ausritt kurz nach dem Start auf Rang 20 zurückgefallen, nutzte aber eine anschließende Safety-Car-Phase und wechselte als erster Fahrer auf Regenreifen. In der sechsten Runde übernahm Rockenfeller sogar die Spitzenposition, die er erst nach seinem zweiten Pflicht-Boxenstopp kurz vor Schluss wieder verlor. "Ich habe in der ersten Kurve einen Schlag bekommen und war zunächst nur damit beschäftigt, mein Auto zu sichern. Mein Team hat einen Mega-Job gemacht, die Strategie war perfekt. Aber an die Meisterschaft denke ich noch nicht, man hat heute gesehen, wie schnell sich alles ändern kann", sagte der souveräne Spitzenreiter der DTM. Denn für seinen bisherigen schärfsten Verfolger Bruno Spengler ging die Pechsträhne weiter. Der BMW-Pilot fuhr nach einer unverschuldeten Kollision lange Zeit mit einem beschädigten Auto um den 3,629 Kilometer langen Kurs und kam nur als 14. ins Ziel. Damit fiel der Titelverteidiger aus Kanada in der Gesamtwertung auf den vierten Platz zurück. Noch schlimmer erging es Gary Paffett (Mercedes-Benz), dessen Team sich bei der Reifenwahl verpokerte. Paffett fuhr im Regen zu lange mit den eigentlich für trockene Verhältnisse gedachten Options-Reifen und landete schließlich auf Platz 17. Damit sind die Titelchancen des Briten bei einem Rückstand von 49 Punkten auf die Spitze stark gesunken. Die ersten Punkte in dieser Saison holten sich Martin Tomzcyk (BMW) und Miguel Molina (Audi) auf den Plätzen fünf und acht.
Mercedes-Benz-Motorsportchef Toto Wolff: "Es war ein tolles Rennen, besonders für die Zuschauer. Vor allem in der Mitte des Rennens gab es einige harte Duelle, aber so ist eben DTM-Sport. Unsere Strategie ist bei Robert und Christian voll aufgegangen. Bei Gary wollten wir etwas anderes versuchen und das hat nicht geklappt. Aber so etwas kann eben passieren."
BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: "Ich gratuliere Mercedes-Benz, sie haben die wenigsten Fehler gemacht. Wir haben bei Augusto und Marco verschiedene Strategien angewendet, um zu sehen, welche am besten funktioniert. Brunos Auto wurde bei einer Kollision beschädigt, darum konnte er bei abtrocknender Strecke nicht so pushen wie die anderen Fahrer. Aber er ist ein Sportmann und wird in Oschersleben wieder voll angreifen."
Audi Leiter DTM Dieter Gass: "Das war sicherlich das bisher spannendste und spektakulärste DTM-Rennen des Jahres - ich denke, die Zuschauer sind voll auf ihre Kosten gekommen. Mike Rockenfeller hat dank eines cleveren Schachzugs seines Teams einen weiteren großen Schritt in der Meisterschaft gemacht und nun 35 Punkte Vorsprung. Die Strategie, auf drei Boxenstopps zu setzen und während der Safety-Car-Phase auf Regenreifen zu wechseln, ging auf und wurde am Ende belohnt."
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