Oschersleben (ots) - Der Kampf um die DTM-Krone ist nur noch ein Fall für zwei. Der Brasilianer Augusto Farfus (BMW) gewinnt in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben das 400. Rennen der DTM-Geschichte vor dem Gesamführenden Mike Rockenfeller und Jamie Green (beide Audi). Nach Fehlern der Konkurrenz kann damit nur noch der 30-jährige Farfus Rockenfeller den Titel 2013 streitig machen. Der aktuelle DTM-Champion Bruno Spengler (BMW), Christian Vietoris und Robert Wickens (beide Mercedes-Benz) beendeten den Lauf ohne Punkte und sind damit vor den letzten beiden Saisonläufen aus dem Titelrennen. Insgesamt 70.500 Fans verfolgten das Rennwochenende in der Magdeburger Börde.
Vor dem nächsten Lauf in Zandvoort am 29. September führt Rockenfeller mit 124 Punkten deutlich vor Farfus, der 91 Zähler hat. Selbst bei einem weiteren Erfolg des BMW-Piloten auf dem niederländischen Dünenkurswürde "Rocky" ein zweiter Platz genügen, um zum ersten Mal DTM-Champion zu werden.
Für Farfus war es nach seinem Auftakterfolg in Hockenheim der zweite Saisonsieg. "Der Schlüssel zum Glück war mein super Start. Ich überholte direkt Jamie Green und war vorn. Die Stopps waren ebenfalls perfekt. Ich bin überglücklich. Wir haben noch eine mathematische Chance auf den Gesamtsieg - und darum kämpfen wir", sagte der Brasilianer.
Rockenfeller war auch mit Platz zwei zufrieden. "Augusto fuhr heute in einer anderen Liga", sagte er: "Natürlich will ich den DTM-Titel gewinnen, am liebsten schon in Zandvoort. Aber wenn das nicht klappt, warte ich auch gerne bis Hockenheim." Zu der Kollision zwischen den Verfolgern Spengler und Wickens in Runde 38, nach der die beiden Kanadier ihre Fahrzeuge abstellen mussten, sagte der Gesamtführende: "Jeder weiß, dass man das Rennen beenden muss, wenn man Punkte mitnehmen will."
Nachdem Green das Startduell gegen Farfus verloren hatte, musste er nur noch Rockenfeller vorbeiziehen lassen. Der dritte Platz ist das bisher beste Ergebnis des Briten seit dem Wechsel zu Audi vor Beginn dieser Saison. "Ich musste lange auf dieses Resultat warten und bin sehr sehr glücklich", erklärte Green. Beeindruckend war das Mannschaftsergebnis der Ingolstädter: Insgesamt acht Audi fuhren in Oschersleben in die Top-Ten.
Bester Mercedes-Benz-Pilot war Gary Paffett. Der Brite startete in seinem 100. DTM-Rennen von Platz zwölf und arbeitete sich bis auf Rang sechs vor. "Eigentlich bin ich mit dem Rennen gar nicht so unzufrieden. Die Konkurrenz war stark, aber nicht unschlagbar. Man kann sagen, dass ich mein Rennen eigentlich im Qualifying verloren habe", erklärte der DTM-Champion von 2005. Die Hoffnungen seines Markenkollegen Christian Vietoris auf den Gesamtsieg waren ebenfalls bereits nach dem Qualifying am Samstag auf ein Minimum geschrumpft. Vietoris begann das Rennen als 20. und sah als 18. die Zielflagge.
Audi Leiter DTM Dieter Gass: "Das war die geschlossene Mannschaftsleistung, die wir uns gewünscht haben: Acht Audi RS 5 DTM in den Punkten - das hat es noch nicht gegeben. Natürlich hätten wir das Rennen hier auch gerne gewonnen, aber wichtiger war, dass Mike Rockenfeller einen weiteren großen Schritt in der Meisterschaft gemacht hat. Er hat nun 33 Punkte Vorsprung und nur noch einen Gegner. Aber noch gibt es 50 Punkte. Wir werden konzentriert weiterarbeiten, um den Titel zu holen."
BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: "Das war ein absolutes Super-Rennen. Augusto hat keinen Fahrfehler gemacht und auch die Boxenstopps waren fehlerfrei. Audi war heute sehr, sehr stark und es wird mehr als schwer, Rockenfeller noch einzuholen. Aber wir werden es probieren."
Mercedes-Benz Leiter DTM-Management Wolfgang Schattling: "Ein großer Glückwunsch an BMW. Gegen eine so starke Audi-Phalanx hier den Sieg zu holen, das ist aller Ehren wert. Unsere Leistung dagegen war mager, mit Ausnahme der von Gary Paffett mit seinem sechsten Platz. Wir müssen jetzt die Qualifikation genau analysieren und dann besser vorbereitet nach Zandvoort und Hockenheim kommen."
Montag, 16. September 2013
Montag, 9. September 2013
Leica Camera ist zum fünften Mal Partner der Schloss Bensberg Classics
Solms (ots) - Die Leica Camera AG setzt die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Schloss Bensberg Classics auch im Jahr 2013 fort. Bereits zum fünften Mal unterstützt der Traditionshersteller von Kamera- und Sportoptik-Produkten aus dem hessischen Solms diese Oldtimer-Veranstaltung der Premiumklasse, die 2009 mit Hilfe von Leica aus der Taufe gehoben wurde.
Vor der imposanten Kulisse des Grandhotels Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach finden vom 06. bis zum 08. September 2013 die Wettbewerbe der erlesenen Oldtimer statt, einmal in einer "Rallye Historique" für Fahrzeuge bis 1979, die quer durch das Bergische Land führt, einmal im sogenannten "Concours d'Elégance", bei welchem rund 40 Automobile in insgesamt 16 Kategorien bewertet werden. Erneut stiftet Leica einen individuell gestalteten Pokal für das Siegerfahrzeug in der Kategorie "Best Unrestored Condition".
Auch in diesem Jahr wird der auf Automobilfotografie spezialisierte Fotograf René Staud mit dem Leica S System die am Concours teilnehmenden Oldtimer-Schmuckstücke vor Ort individuell in Szene setzen. Dazu wird für Staud und sein Team eigens für das Event ein mobiles Studio installiert. Die Klassikerportraits werden am Sonntag ab 10 Uhr in einer eigenen Ausstellung im Ballsaal des Grandhotels Schloss Bensberg präsentiert und im Anschluss an die Concours-Teilnehmer übergeben.
Dr. Andreas Kaufmann, Aufsichtsratsvorsitzender der Leica Camera AG: "Historische Fahrzeuge bieten vielen Automobilfreunden eine einzigartige Faszination und zeichnen sich durch handwerkliche Präzision und ästhetische Perfektion bis ins Detail aus. Das sind Eigenschaften und Werte, für die auch die Marke Leica seit bald 100 Jahren steht. Insofern ist es nur folgerichtig, automobile Klassiker mit Produkten eines so traditionsreichen Herstellers wie Leica abzulichten, der sich Manufaktur, technische Perfektion und herausragendes, zeitloses Design auf die Fahnen geschrieben hat."
Die Leica Camera AG unterstützt weitere Veranstaltungen dieser Art, um Oldtimer-Freunden und -Sammlern die Freude an den hochwertigen Leica Produkten zu vermitteln. Viele Kameras der Marke sind aufgrund eines besonderen Designs, einer limitierten Sonderauflage oder aufgrund ihres besonderen historischen Kontextes selbst zu begehrten Sammlerstücken geworden.
Die Schloss Bensberg Classics (kurz: SBC) finden vom 06. bis zum 08. September statt. Gäste und Teilnehmer haben an allen Tagen die Möglichkeit, sich im Schlosshotel Bensberg über die aktuellen Leica Produkte zu informieren.
Vor der imposanten Kulisse des Grandhotels Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach finden vom 06. bis zum 08. September 2013 die Wettbewerbe der erlesenen Oldtimer statt, einmal in einer "Rallye Historique" für Fahrzeuge bis 1979, die quer durch das Bergische Land führt, einmal im sogenannten "Concours d'Elégance", bei welchem rund 40 Automobile in insgesamt 16 Kategorien bewertet werden. Erneut stiftet Leica einen individuell gestalteten Pokal für das Siegerfahrzeug in der Kategorie "Best Unrestored Condition".
Auch in diesem Jahr wird der auf Automobilfotografie spezialisierte Fotograf René Staud mit dem Leica S System die am Concours teilnehmenden Oldtimer-Schmuckstücke vor Ort individuell in Szene setzen. Dazu wird für Staud und sein Team eigens für das Event ein mobiles Studio installiert. Die Klassikerportraits werden am Sonntag ab 10 Uhr in einer eigenen Ausstellung im Ballsaal des Grandhotels Schloss Bensberg präsentiert und im Anschluss an die Concours-Teilnehmer übergeben.
Dr. Andreas Kaufmann, Aufsichtsratsvorsitzender der Leica Camera AG: "Historische Fahrzeuge bieten vielen Automobilfreunden eine einzigartige Faszination und zeichnen sich durch handwerkliche Präzision und ästhetische Perfektion bis ins Detail aus. Das sind Eigenschaften und Werte, für die auch die Marke Leica seit bald 100 Jahren steht. Insofern ist es nur folgerichtig, automobile Klassiker mit Produkten eines so traditionsreichen Herstellers wie Leica abzulichten, der sich Manufaktur, technische Perfektion und herausragendes, zeitloses Design auf die Fahnen geschrieben hat."
Die Leica Camera AG unterstützt weitere Veranstaltungen dieser Art, um Oldtimer-Freunden und -Sammlern die Freude an den hochwertigen Leica Produkten zu vermitteln. Viele Kameras der Marke sind aufgrund eines besonderen Designs, einer limitierten Sonderauflage oder aufgrund ihres besonderen historischen Kontextes selbst zu begehrten Sammlerstücken geworden.
Die Schloss Bensberg Classics (kurz: SBC) finden vom 06. bis zum 08. September statt. Gäste und Teilnehmer haben an allen Tagen die Möglichkeit, sich im Schlosshotel Bensberg über die aktuellen Leica Produkte zu informieren.
Montag, 2. September 2013
ADAC GT Masters: Souveräner Sieg für Porsche-Duo Renauer/Ragginger
Klettwitz (ots) -
Robert Renauer (28, Jedenhofen) und Martin Ragginger (25, A / Tonino powered by Herberth Motorsport) erlebten im Porsche 911 beim ADAC GT Masters auf dem Lausitzring einen perfekten Sonntag. Von der Pole Position fuhr das Porsche-Duo zu einem souveränen Start-Ziel-Sieg und sorgte damit für den ersten Sieg eines Porsche im ADAC GT Masters in der Saison 2013. Für beide Fahrer und auch die Mannschaft von Tonino powered by Herberth Motorsport war es der erste Sieg in der Serie. Claudia Hürtgen (41, Aachen) und Dominik Baumann (20, A / PIXUM Team Schubert) wiederholten im BMW Z4 ihren zweiten Platz aus dem Rennen am Samstag. Christer Jöns (26, Ingelheim) und der ehemalige Formel-1-Pilot Markus Winkelhock (32, Berglen-Steinach / Prosperia C. Abt Racing) fuhren im Audi R8 als Dritte zum zweiten Mal in der Saison auf das Podium. Wie im ersten Lauf am Samstag fuhren Supersportwagen von fünf verschiedenen Marken auf die ersten fünf Plätze. "Es war schon ein hartes Rennen und es war nicht so einfach, wie es vielleicht ausgesehen hat", sagte Ragginger. "Man durfte heute keine Fehler machen und Robert und ich sind ein fehlerfreies Rennen gefahren, das war der Schlüssel zum Sieg."
Ford GT macht Druck in der ersten Rennhälfte
Ragginger und Renauer agierten auf der Fahrt zum Debütsieg souverän. Nur während des Fahrerwechsels zur Rennmitte lag der Porsche 911 für drei Runden nicht an der Spitze. Nach dem Start ging Ragginger von der Pole Position in Führung, musste allerdings auf Dominik Schwager (36, München / Lambda Performance) aufpassen, der im Ford GT im Windschatten des Österreichers lag. Schwager konnte Ragginger allerdings nur bis zur Rennmitte unter Druck setzen, dann schied der Ford nach einem technischen Problem aus. Beim Fahrerwechsel übernahm Renauer den Porsche, die Fahrt zum ersten ADAC GT Masters-Sieg machten dann zwei Safety-Car-Phasen kurz vor dem Rennende nochmals spannend. Nach einem Ausrutscher von Sebastian Asch im Audi R8 und Christian Engelhart im Porsche 20 und elf Minuten vor dem Rennende neutralisierte das Safety-Car jeweils den Vorsprung von Renauer. Doch der Porsche-Pilot blieb cool und fuhr seinen ersten Sieg mit 1,6 Sekunden Vorsprung vor Hürtgen ins Ziel. «Ich habe mich nach den Safety-Car-Phasen beim Restart darauf konzentriert, immer sauber zu beschleunigen. Damit konnte ich den BMW hinter mir halten", so Renauer. "Beim letzten Re-Start hat eine überrundete Corvette dann noch den BMW von Claudia Hürtgen überholt, das hat mir dann ein kleines Polster verschafft." Vier Rennen vor Saisonende liegt Renauer mit drei Punkten Rückstand hinter den Tabellenführern Alessi/Keilwitz (Corvette) auf Rang zwei der Fahrerwertung. "In der ersten Rennhälfte war der Ford extrem schnell und in der Schlussphase der BMW, es war schon sehr hart", beschreibt Ragginger. "Ich freue mich für das gesamte Team. Wir haben so hart gearbeitet und waren in der gesamten Saison bisher sehr konstant, nur der Sieg hat uns bisher noch gefehlt."
Hart umkämpft war in der Schlussphase der Dritte Platz. Maximilian Buhk (20, Dassendorf / Polarweiss Racing) arbeitete sich im Mercedes-Benz SLS AMG nach den beiden Restarts von Position sieben bis auf Rang vier nach vorn und kämpfte mit Audi-Pilot Jöns um Platz drei. Jöns behielt aber die Oberhand und stellte den Podiumsplatz sicher. Buhk wurde gemeinsam mit ADAC GT Masters-Titelverteidiger Maximilian Götz (27, Uffenheim) Vierter vor den Tabellenführern Diego Alessi (41, I) und Daniel Keilwitz (24, Villingen), die von Startplatz 14 aus noch Fünfte wurden. Eine ebenso starke Aufholjagd legten René Rast (25, Frankfurt) und Christopher Mies (24, Heiligenhaus / Prosperia C. Abt Racing) hin, die von Startplatz 16 zehn Plätze gutmachten und das Rennen auf Rang sechs beendeten.
Nielsen feierte zweiten Saisonsieg in der Gentlemen-Wertung
Die Gentlemen-Wertung entschied sich in einem spannenden Zweikampf zwischen den beiden Tabellenführern. Christina Nielsen (21, DK / Farnbacher Racing) hielt im Porsche 911 in den letzten Runden erfolgreich Tabellenführer und Markenkollege René Bourdeaux (38, München / Tonino powered by Herberth Motorsport) hinter sich und fuhr zum zweiten Saisonsieg. Nielsen und Bourdeaux kamen auf den Gesamträngen Neun und Zehn ins Ziel und landeten damit erstmals in dieser Saison in den Top-Zehn.
Ergebnis Lausitzring Rennen 2 / Saisonlauf 12 von 16:
Tickets zu allen ADAC GT Masters-Rennen sind im Vorverkauf bereits ab 20 Euro online unter www.adac.de/motorsport, in allen ADAC Geschäftstellen, unter www.eventim.de oder in einer von europaweit mehr als 20.000 Vorverkaufsstellen von Eventim erhältlich.
Terminkalender des ADAC GT Masters 2013
Robert Renauer (28, Jedenhofen) und Martin Ragginger (25, A / Tonino powered by Herberth Motorsport) erlebten im Porsche 911 beim ADAC GT Masters auf dem Lausitzring einen perfekten Sonntag. Von der Pole Position fuhr das Porsche-Duo zu einem souveränen Start-Ziel-Sieg und sorgte damit für den ersten Sieg eines Porsche im ADAC GT Masters in der Saison 2013. Für beide Fahrer und auch die Mannschaft von Tonino powered by Herberth Motorsport war es der erste Sieg in der Serie. Claudia Hürtgen (41, Aachen) und Dominik Baumann (20, A / PIXUM Team Schubert) wiederholten im BMW Z4 ihren zweiten Platz aus dem Rennen am Samstag. Christer Jöns (26, Ingelheim) und der ehemalige Formel-1-Pilot Markus Winkelhock (32, Berglen-Steinach / Prosperia C. Abt Racing) fuhren im Audi R8 als Dritte zum zweiten Mal in der Saison auf das Podium. Wie im ersten Lauf am Samstag fuhren Supersportwagen von fünf verschiedenen Marken auf die ersten fünf Plätze. "Es war schon ein hartes Rennen und es war nicht so einfach, wie es vielleicht ausgesehen hat", sagte Ragginger. "Man durfte heute keine Fehler machen und Robert und ich sind ein fehlerfreies Rennen gefahren, das war der Schlüssel zum Sieg."
Ford GT macht Druck in der ersten Rennhälfte
Ragginger und Renauer agierten auf der Fahrt zum Debütsieg souverän. Nur während des Fahrerwechsels zur Rennmitte lag der Porsche 911 für drei Runden nicht an der Spitze. Nach dem Start ging Ragginger von der Pole Position in Führung, musste allerdings auf Dominik Schwager (36, München / Lambda Performance) aufpassen, der im Ford GT im Windschatten des Österreichers lag. Schwager konnte Ragginger allerdings nur bis zur Rennmitte unter Druck setzen, dann schied der Ford nach einem technischen Problem aus. Beim Fahrerwechsel übernahm Renauer den Porsche, die Fahrt zum ersten ADAC GT Masters-Sieg machten dann zwei Safety-Car-Phasen kurz vor dem Rennende nochmals spannend. Nach einem Ausrutscher von Sebastian Asch im Audi R8 und Christian Engelhart im Porsche 20 und elf Minuten vor dem Rennende neutralisierte das Safety-Car jeweils den Vorsprung von Renauer. Doch der Porsche-Pilot blieb cool und fuhr seinen ersten Sieg mit 1,6 Sekunden Vorsprung vor Hürtgen ins Ziel. «Ich habe mich nach den Safety-Car-Phasen beim Restart darauf konzentriert, immer sauber zu beschleunigen. Damit konnte ich den BMW hinter mir halten", so Renauer. "Beim letzten Re-Start hat eine überrundete Corvette dann noch den BMW von Claudia Hürtgen überholt, das hat mir dann ein kleines Polster verschafft." Vier Rennen vor Saisonende liegt Renauer mit drei Punkten Rückstand hinter den Tabellenführern Alessi/Keilwitz (Corvette) auf Rang zwei der Fahrerwertung. "In der ersten Rennhälfte war der Ford extrem schnell und in der Schlussphase der BMW, es war schon sehr hart", beschreibt Ragginger. "Ich freue mich für das gesamte Team. Wir haben so hart gearbeitet und waren in der gesamten Saison bisher sehr konstant, nur der Sieg hat uns bisher noch gefehlt."
Hart umkämpft war in der Schlussphase der Dritte Platz. Maximilian Buhk (20, Dassendorf / Polarweiss Racing) arbeitete sich im Mercedes-Benz SLS AMG nach den beiden Restarts von Position sieben bis auf Rang vier nach vorn und kämpfte mit Audi-Pilot Jöns um Platz drei. Jöns behielt aber die Oberhand und stellte den Podiumsplatz sicher. Buhk wurde gemeinsam mit ADAC GT Masters-Titelverteidiger Maximilian Götz (27, Uffenheim) Vierter vor den Tabellenführern Diego Alessi (41, I) und Daniel Keilwitz (24, Villingen), die von Startplatz 14 aus noch Fünfte wurden. Eine ebenso starke Aufholjagd legten René Rast (25, Frankfurt) und Christopher Mies (24, Heiligenhaus / Prosperia C. Abt Racing) hin, die von Startplatz 16 zehn Plätze gutmachten und das Rennen auf Rang sechs beendeten.
Nielsen feierte zweiten Saisonsieg in der Gentlemen-Wertung
Die Gentlemen-Wertung entschied sich in einem spannenden Zweikampf zwischen den beiden Tabellenführern. Christina Nielsen (21, DK / Farnbacher Racing) hielt im Porsche 911 in den letzten Runden erfolgreich Tabellenführer und Markenkollege René Bourdeaux (38, München / Tonino powered by Herberth Motorsport) hinter sich und fuhr zum zweiten Saisonsieg. Nielsen und Bourdeaux kamen auf den Gesamträngen Neun und Zehn ins Ziel und landeten damit erstmals in dieser Saison in den Top-Zehn.
Ergebnis Lausitzring Rennen 2 / Saisonlauf 12 von 16:
1. Robert Renauer/Martin Ragginger (Tonino powered by Herberth
Motorsport-Porsche 911 GT3 R), 41 Runden
2. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4
GT3), +1,630 Sek.
3. Christer Jöns/Markus Winkelhock (Prosperia C. Abt Racing-Audi
R8 LMS ultra), +3,246 Sek.
4. Maximilian Buhk/Maximilian Götz (Polarweiss
Racing-Mercedes-Benz SLS AMG GT3), +6,625 Sek.
5. Diego Alessi/Daniel Keilwitz (Callaway Competition-Corvette
Z06.R GT3), +9,242 Sek.
6. René Rast/Christopher Mies (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS
ultra), +10,758 Sek.
Das ADAC GT Masters geht in der Saison 2013 wieder bei acht Veranstaltungen mit 16 Rennen an den Start. Alle 16 Rennen des ADAC GT Masters werden vom frei empfangbaren TV-Sender kabel eins samstags und sonntags ab 12.00 Uhr live in Deutschland, Österreich und in der Schweiz übertragen. Erstmals startet die "Liga der Supersportwagen" auf der Formel-1-Strecke im belgischen Spa-Francorchamps und auf dem Slovakia Ring in der Slowakei.
Tickets zu allen ADAC GT Masters-Rennen sind im Vorverkauf bereits ab 20 Euro online unter www.adac.de/motorsport, in allen ADAC Geschäftstellen, unter www.eventim.de oder in einer von europaweit mehr als 20.000 Vorverkaufsstellen von Eventim erhältlich.
Terminkalender des ADAC GT Masters 2013
26.04. - 28.04.2013 etropolis Motorsport Arena Oschersleben 10.05. - 12.05.2013 Circuit Spa-Francorchamps (B) 07.06. - 09.06.2013 Sachsenring 02.08. - 04.08.2013 Nürburgring 09.08. - 11.08.2013 Red Bull Ring (A) 30.08. - 01.09.2013 Lausitzring 13.09. - 15.09.2013 Slovakia Ring (SK) 27.09. - 29.09.2013 Hockenheimring Baden-Württemberg
Mittwoch, 28. August 2013
Drei Werksteams kämpfen für SKODA um den Sieg bei der Heimrallye in Tschechien
Weiterstadt (ots)- Gleich
drei Werksteams gehen bei der Heimrallye von SKODA in der FIA European
Rally Championship (ERC) auf die Jagd nach dem Sieg. Die Lokalmatadoren
Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZ/CZ) wollen beim Saisonhöhepunkt "Barum
Czech Rally Zlín" (30. August bis 1. September) ihre Führung in der
Gesamtwertung verteidigen. Der schnelle Finne Esapekka Lappi und
Beifahrer Janne Ferm (FIN/FIN) feiern ihre Premiere in der europäischen
Rallye-Serie. Und das deutsche Duo Sepp Wiegand/Frank Christian (D/D)
geht direkt nach seinem Einsatz bei der Rallye Deutschland erstmals für
das Werksteam von SKODA an den Start.
"Wir werden alles dafür tun, um unsere Erfolgsserie zu verlängern: Wir wollen um den Sieg kämpfen", sagt Kopecký. "Wir freuen uns sehr auf die tolle Stimmung, die Hunderttausende Fans vor allem aus Tschechien machen werden." Die jährlich über 300.000 Rallye-Anhänger konnten zuletzt vier SKODA Siege in Serie bejubeln; Kopecký könnte nach 2009 und 2011 seinen dritten Erfolg bei der Barum-Rallye feiern. Für den 31-Jährigen ist diese ERC-Saison bislang ein wahrer Triumphzug im Fabia Super 2000: Bei fünf Starts gab es vier Siege und einen zweiten Platz. Nach dem Erfolg zuletzt in Rumänien führt das tschechische Rallye-Aushängeschild die ERC-Gesamtwertung an.
Unterstützt wird Kopecký bei seiner Sieg-Mission gleich von zwei weiteren SKODA Duos: Neben Esapekka Lappi/Janne Ferm werden erstmals auch die deutschen Hoffnungsträger Sepp Wiegand und Frank Chistian für das Werksteam des tschechischen Autobauers antreten. "Das ist einfach der Hammer. Ich bedanke mich sehr für diese Chance und will sie möglichst perfekt ausnutzen", sagt Wiegand.
Der Finne Lappi kämpft in diesem Jahr in der Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft (APRC) um den Titel für SKODA , will aber beim Heimspiel der Marke auch erstmals in der ERC sein großes Talent zeigen. "Das wird die erste richtig große Asphalt-Rallye für uns. Das Niveau wird hoch sein und die Rallye wird uns zeigen, wie schnell wir auf diesem Belag sind", so Lappi. Die Strecken bei der Barum-Rallye haben es in sich: Highspeed-Bereiche durch Wälder wechseln sich mit buckligen Asphaltabschnitten ab, dazu ist das Wetter oft sehr wechselhaft. Insgesamt müssen die Teilnehmer an drei Tagen über 721 Kilometer zurücklegen, davon 234,78 in 15 Wertungsprüfungen.
Für die Fans wird auch abseits der Rallye-Action im SKODA Motorsport Park im Zentrum der Stadt Zlín viel geboten. Auf einer Fläche von 2500 Quadratmetern gibt es bei freiem Eintritt eine bunte Mixtur aus sportlichen Aktivitäten, Vergnügungsmöglichkeiten, Konzerten und einem Kinderprogramm. Am Freitag kann man bei einer Autogrammstunde zudem die drei SKODA Fahrer live erleben.
"Wir werden alles dafür tun, um unsere Erfolgsserie zu verlängern: Wir wollen um den Sieg kämpfen", sagt Kopecký. "Wir freuen uns sehr auf die tolle Stimmung, die Hunderttausende Fans vor allem aus Tschechien machen werden." Die jährlich über 300.000 Rallye-Anhänger konnten zuletzt vier SKODA Siege in Serie bejubeln; Kopecký könnte nach 2009 und 2011 seinen dritten Erfolg bei der Barum-Rallye feiern. Für den 31-Jährigen ist diese ERC-Saison bislang ein wahrer Triumphzug im Fabia Super 2000: Bei fünf Starts gab es vier Siege und einen zweiten Platz. Nach dem Erfolg zuletzt in Rumänien führt das tschechische Rallye-Aushängeschild die ERC-Gesamtwertung an.
Unterstützt wird Kopecký bei seiner Sieg-Mission gleich von zwei weiteren SKODA Duos: Neben Esapekka Lappi/Janne Ferm werden erstmals auch die deutschen Hoffnungsträger Sepp Wiegand und Frank Chistian für das Werksteam des tschechischen Autobauers antreten. "Das ist einfach der Hammer. Ich bedanke mich sehr für diese Chance und will sie möglichst perfekt ausnutzen", sagt Wiegand.
Der Finne Lappi kämpft in diesem Jahr in der Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft (APRC) um den Titel für SKODA , will aber beim Heimspiel der Marke auch erstmals in der ERC sein großes Talent zeigen. "Das wird die erste richtig große Asphalt-Rallye für uns. Das Niveau wird hoch sein und die Rallye wird uns zeigen, wie schnell wir auf diesem Belag sind", so Lappi. Die Strecken bei der Barum-Rallye haben es in sich: Highspeed-Bereiche durch Wälder wechseln sich mit buckligen Asphaltabschnitten ab, dazu ist das Wetter oft sehr wechselhaft. Insgesamt müssen die Teilnehmer an drei Tagen über 721 Kilometer zurücklegen, davon 234,78 in 15 Wertungsprüfungen.
Für die Fans wird auch abseits der Rallye-Action im SKODA Motorsport Park im Zentrum der Stadt Zlín viel geboten. Auf einer Fläche von 2500 Quadratmetern gibt es bei freiem Eintritt eine bunte Mixtur aus sportlichen Aktivitäten, Vergnügungsmöglichkeiten, Konzerten und einem Kinderprogramm. Am Freitag kann man bei einer Autogrammstunde zudem die drei SKODA Fahrer live erleben.
Montag, 19. August 2013
"Rainman" Robert Wickens feiert Premieren-Sieg
Nürburg (ots) - Robert Wickens hat auf dem Nürburgring den ersten
Sieg in seiner DTM-Karriere gefeiert. Bei typischem Eifel-Wetter mit
starken Regenschauern zu Beginn des Rennens kämpfte sich der
Mercedes-Benz-Pilot mit gekonnten Überholmanövern vom siebten Startplatz
an die Spitze vor und sah nach der maximalen Renndauer von 75 Minuten
schon nach 47 der ursprünglich vorgesehenen 49 Runden als Erster die
Zielflagge. "Es war ein unglaubliches und verrücktes Rennen. Unsere
Boxenstopps und die Reifenwahl waren perfekt, mein Team hat tolle Arbeit
geleistet. Ich bin überglücklich über meinen ersten Sieg in der DTM",
sagte Wickens nach seinem Triumph.
Den zweiten Platz sicherte sich Augusto Farfus (BMW), der sich von der Pole-Position aus nach einem schwächeren Beginn immer mehr steigerte und zum Schluss zu den schnellsten Fahrern im Feld gehörte. "Das Rennen glich einer Lotterie. Man wusste nicht, wie die Stecke war, welche Reifen man nehmen sollte. Ich habe in den ersten Runden bei dem starken Regen viel Zeit verloren und konnte das gegen Ende nicht mehr aufholen. Aber Platz zwei ist ein Super-Resultat", sagte der Brasilianer. Christian Vietoris wurde mit seinem DTM Mercedes AMG C-Coupé Dritter und schob sich in der Gesamtwertung auf Platz zwei vor Sieger Wickens vor.
Der eigentliche Gewinner auf dem Nürburgring war aber Mike Rockenfeller. Mit zwölf Zählern für den vierten Platz baute der Audi-Pilot seinen Vorsprung im Gesamtklassement auf 35 Punkte aus und ist damit seinem ersten Titel in der populärsten internationalen Tourenwagenserie ein großes Stück näher gekommen.
Dabei war der 29-Jährige nach einem unverschuldeten Ausritt kurz nach dem Start auf Rang 20 zurückgefallen, nutzte aber eine anschließende Safety-Car-Phase und wechselte als erster Fahrer auf Regenreifen. In der sechsten Runde übernahm Rockenfeller sogar die Spitzenposition, die er erst nach seinem zweiten Pflicht-Boxenstopp kurz vor Schluss wieder verlor. "Ich habe in der ersten Kurve einen Schlag bekommen und war zunächst nur damit beschäftigt, mein Auto zu sichern. Mein Team hat einen Mega-Job gemacht, die Strategie war perfekt. Aber an die Meisterschaft denke ich noch nicht, man hat heute gesehen, wie schnell sich alles ändern kann", sagte der souveräne Spitzenreiter der DTM. Denn für seinen bisherigen schärfsten Verfolger Bruno Spengler ging die Pechsträhne weiter. Der BMW-Pilot fuhr nach einer unverschuldeten Kollision lange Zeit mit einem beschädigten Auto um den 3,629 Kilometer langen Kurs und kam nur als 14. ins Ziel. Damit fiel der Titelverteidiger aus Kanada in der Gesamtwertung auf den vierten Platz zurück. Noch schlimmer erging es Gary Paffett (Mercedes-Benz), dessen Team sich bei der Reifenwahl verpokerte. Paffett fuhr im Regen zu lange mit den eigentlich für trockene Verhältnisse gedachten Options-Reifen und landete schließlich auf Platz 17. Damit sind die Titelchancen des Briten bei einem Rückstand von 49 Punkten auf die Spitze stark gesunken. Die ersten Punkte in dieser Saison holten sich Martin Tomzcyk (BMW) und Miguel Molina (Audi) auf den Plätzen fünf und acht.
Mercedes-Benz-Motorsportchef Toto Wolff: "Es war ein tolles Rennen, besonders für die Zuschauer. Vor allem in der Mitte des Rennens gab es einige harte Duelle, aber so ist eben DTM-Sport. Unsere Strategie ist bei Robert und Christian voll aufgegangen. Bei Gary wollten wir etwas anderes versuchen und das hat nicht geklappt. Aber so etwas kann eben passieren."
BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: "Ich gratuliere Mercedes-Benz, sie haben die wenigsten Fehler gemacht. Wir haben bei Augusto und Marco verschiedene Strategien angewendet, um zu sehen, welche am besten funktioniert. Brunos Auto wurde bei einer Kollision beschädigt, darum konnte er bei abtrocknender Strecke nicht so pushen wie die anderen Fahrer. Aber er ist ein Sportmann und wird in Oschersleben wieder voll angreifen."
Audi Leiter DTM Dieter Gass: "Das war sicherlich das bisher spannendste und spektakulärste DTM-Rennen des Jahres - ich denke, die Zuschauer sind voll auf ihre Kosten gekommen. Mike Rockenfeller hat dank eines cleveren Schachzugs seines Teams einen weiteren großen Schritt in der Meisterschaft gemacht und nun 35 Punkte Vorsprung. Die Strategie, auf drei Boxenstopps zu setzen und während der Safety-Car-Phase auf Regenreifen zu wechseln, ging auf und wurde am Ende belohnt."
Den zweiten Platz sicherte sich Augusto Farfus (BMW), der sich von der Pole-Position aus nach einem schwächeren Beginn immer mehr steigerte und zum Schluss zu den schnellsten Fahrern im Feld gehörte. "Das Rennen glich einer Lotterie. Man wusste nicht, wie die Stecke war, welche Reifen man nehmen sollte. Ich habe in den ersten Runden bei dem starken Regen viel Zeit verloren und konnte das gegen Ende nicht mehr aufholen. Aber Platz zwei ist ein Super-Resultat", sagte der Brasilianer. Christian Vietoris wurde mit seinem DTM Mercedes AMG C-Coupé Dritter und schob sich in der Gesamtwertung auf Platz zwei vor Sieger Wickens vor.
Der eigentliche Gewinner auf dem Nürburgring war aber Mike Rockenfeller. Mit zwölf Zählern für den vierten Platz baute der Audi-Pilot seinen Vorsprung im Gesamtklassement auf 35 Punkte aus und ist damit seinem ersten Titel in der populärsten internationalen Tourenwagenserie ein großes Stück näher gekommen.
Dabei war der 29-Jährige nach einem unverschuldeten Ausritt kurz nach dem Start auf Rang 20 zurückgefallen, nutzte aber eine anschließende Safety-Car-Phase und wechselte als erster Fahrer auf Regenreifen. In der sechsten Runde übernahm Rockenfeller sogar die Spitzenposition, die er erst nach seinem zweiten Pflicht-Boxenstopp kurz vor Schluss wieder verlor. "Ich habe in der ersten Kurve einen Schlag bekommen und war zunächst nur damit beschäftigt, mein Auto zu sichern. Mein Team hat einen Mega-Job gemacht, die Strategie war perfekt. Aber an die Meisterschaft denke ich noch nicht, man hat heute gesehen, wie schnell sich alles ändern kann", sagte der souveräne Spitzenreiter der DTM. Denn für seinen bisherigen schärfsten Verfolger Bruno Spengler ging die Pechsträhne weiter. Der BMW-Pilot fuhr nach einer unverschuldeten Kollision lange Zeit mit einem beschädigten Auto um den 3,629 Kilometer langen Kurs und kam nur als 14. ins Ziel. Damit fiel der Titelverteidiger aus Kanada in der Gesamtwertung auf den vierten Platz zurück. Noch schlimmer erging es Gary Paffett (Mercedes-Benz), dessen Team sich bei der Reifenwahl verpokerte. Paffett fuhr im Regen zu lange mit den eigentlich für trockene Verhältnisse gedachten Options-Reifen und landete schließlich auf Platz 17. Damit sind die Titelchancen des Briten bei einem Rückstand von 49 Punkten auf die Spitze stark gesunken. Die ersten Punkte in dieser Saison holten sich Martin Tomzcyk (BMW) und Miguel Molina (Audi) auf den Plätzen fünf und acht.
Mercedes-Benz-Motorsportchef Toto Wolff: "Es war ein tolles Rennen, besonders für die Zuschauer. Vor allem in der Mitte des Rennens gab es einige harte Duelle, aber so ist eben DTM-Sport. Unsere Strategie ist bei Robert und Christian voll aufgegangen. Bei Gary wollten wir etwas anderes versuchen und das hat nicht geklappt. Aber so etwas kann eben passieren."
BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: "Ich gratuliere Mercedes-Benz, sie haben die wenigsten Fehler gemacht. Wir haben bei Augusto und Marco verschiedene Strategien angewendet, um zu sehen, welche am besten funktioniert. Brunos Auto wurde bei einer Kollision beschädigt, darum konnte er bei abtrocknender Strecke nicht so pushen wie die anderen Fahrer. Aber er ist ein Sportmann und wird in Oschersleben wieder voll angreifen."
Audi Leiter DTM Dieter Gass: "Das war sicherlich das bisher spannendste und spektakulärste DTM-Rennen des Jahres - ich denke, die Zuschauer sind voll auf ihre Kosten gekommen. Mike Rockenfeller hat dank eines cleveren Schachzugs seines Teams einen weiteren großen Schritt in der Meisterschaft gemacht und nun 35 Punkte Vorsprung. Die Strategie, auf drei Boxenstopps zu setzen und während der Safety-Car-Phase auf Regenreifen zu wechseln, ging auf und wurde am Ende belohnt."
Freitag, 26. Juli 2013
Bentley verkündet die Daten des Continental GT3
rewe/Goodwood (ots) - Heute
hat Bentley auf dem Goodwood Festival of Speed den neuen Continental
GT3 erstmals dynamisch gezeigt. Er wurde konzipiert, um das extreme
Potenzial von Bentleys gefeiertem Grand Tourer, dem Continental GT,
weiter auszuloten. Rolf Frech, Entwicklungsvorstand bei Bentley Motors,
kommentiert: "Der Continental GT3 profitiert von dem enormen
Leistungsvermögen, das in jedem Continental GT steckt. Wir haben über
1.000 kg Gewicht eingespart, unseren 4,0-Liter-V8 auf eine Leistung von
608 PS und Rennsportauslegung abgestimmt sowie ein umfangreiches
Aerodynamik-Paket entwickelt, um ein motorsporttaugliches Fahrzeug zu
schaffen. Wir freuen uns darauf, diesen Wagen jetzt auf die Rennstrecke
zu bringen, wo er sein Potenzial unter Beweis stellen kann."
Für den Antrieb des Continental GT3 sorgt eine auf den Renneinsatz ausgelegte und mit Trockensumpfschmierung optimierte Version des kraftvollen und zugleich effizienten 4,0-Liter-Twinturbo-V8 von Bentley. Im Rennmotor kommen viele Komponenten aus dem Serienaggregat zum Einsatz. Unter Rennbedingungen entwickelt das von einer sportoptimierten Motorsteuerung geregelte Triebwerk eine Leistung von bis zu 608 PS. Mithilfe des V8 profitiert der GT3 von einem leistungsfähigen, kompakten und leichten Motor, der sich ideal für den Renneinsatz eignet. Die Kraft wird über eine aus Carbonfasern gefertigte Kardanwelle sowie ein sequentielles und zur Optimierung der Gewichtsverteilung in Transaxle-Bauweise ausgeführtes Xtrac-6-Gang-Getriebe mit Sperrdifferenzial an die Hinterräder übertragen. Die Gangwechsel werden über die am Lenkrad montierten Schaltwippen eingeleitet und von einer pneumatischen Steuerung automatisch umgesetzt.
Die Aufhängung sowohl der Vorder- wie auch der Hinterräder erfolgt mittels Doppelquerlenkern. Diese verfügen anstelle der Luftfederung des Serienfahrzeugs über vierfach verstellbare Rennsportdämpfer. Die Lenkung ist mit einer hydraulischen Servounterstützung ausgestattet. Für die Verzögerung sorgen belüftete Stahlscheibenbremsen. An den Vorderrädern arbeiten Sechskolben-Bremssättel, an den Hinterrädern jeweils eine Vierkolbenversion.
Zur idealen Balance zwischen maximalem Abtrieb und optimalem Luftwiderstand ist die Karosserie des Rennwagens mit einem umfangreichen Aerodynamik-Paket ausgestattet. Der auf der Heckklappe montierte und aus Carbon gefertigte Heckflügel sorgt für den nötigen Abtrieb und die richtige Stabilität. Der ebenfalls aus Kohlefaser bestehende Frontschweller ermöglicht die richtige Lenkung der Luftströme an der Fahrzeugfront. Im Zuge der Optimierungen des Luftwiderstandsbeiwertes und zur Integration weitere Möglichkeiten zur Motorkühlung wurden die Motorhaube, die Stoßfänger, die Kotflügel und die Seitenschweller überarbeitet.
Der Continental GT3 unterschreitet sein Zielgewicht von 1.300 kg. Dies liegt vor allem am Verzicht auf die Leder- und Holzausstattung, das serienmäßige Elektroniksystem und die fortschrittlichen Ausstattungselemente, die den Continental GT im Straßenbetrieb zu einem derart attraktiven Grand Tourer machen. Trotz seiner Rennspezifikation bleibt der GT3 ein handgefertigter Bentley. Die Bezüge und Nähte für das Lenkrad, die Türschlaufen und die Sitze wurden per Hand von den Handwerksspezialisten in Crewe ausgeführt.
Bei der Entwicklung arbeitete ein eigens gebildetes Team von Bentley Ingenieuren eng mit M-Sport, dem technischen Partner für das Continental GT3-Projekt, zusammen. Neben dem Motorsportbereich innerhalb des Bentley Werksgeländes in Crewe nutzten die Entwickler auch ein zusätzliches Entwicklungsstudio bei M-Sport, wo einzelne Entwicklungsdetails entstanden und das erste Fahrzeug gebaut wurde.
Der Continental GT3 tritt nun ein Programm zur Abstimmung auf den Rennstreckenbetrieb an. Durch Simulationen und Feinabstimmungen der Fahrzeugcharakteristika soll das Leistungsverhalten des Wagens weiter optimiert werden. Nach dem Abschluss der Homologation durch die FIA wird der GT3 seine ersten Vorbereitungsrennen bestreiten, damit er 2014 in der FIA Blancpain-Serie starten kann.
Seine dynamische Premiere feiert der Continental GT3 beim berühmten Rennen während des Goodwood Festival of Speed, das von Freitag, den 12. Juli, bis Sonntag, den 14. Juli, stattfindet. Zwei Mal pro Tag wird Guy Smith, Bentley Boy und Sieger beim Le Mans-Rennen 2003, den Wagen über die hüglige Strecke steuern. Das Rennfahrzeug wird zudem im F1-Ausstellungsbereich gezeigt werden. Zusätzlich ist das auf dem Pariser Autosalon im letzten September enthüllte original Continental GT3 Rennkonzept auf dem Bentley Stand, der sich im Hauptausstellungsbereich befindet, zu sehen.
Continental GT3 Technische Daten
Für den Antrieb des Continental GT3 sorgt eine auf den Renneinsatz ausgelegte und mit Trockensumpfschmierung optimierte Version des kraftvollen und zugleich effizienten 4,0-Liter-Twinturbo-V8 von Bentley. Im Rennmotor kommen viele Komponenten aus dem Serienaggregat zum Einsatz. Unter Rennbedingungen entwickelt das von einer sportoptimierten Motorsteuerung geregelte Triebwerk eine Leistung von bis zu 608 PS. Mithilfe des V8 profitiert der GT3 von einem leistungsfähigen, kompakten und leichten Motor, der sich ideal für den Renneinsatz eignet. Die Kraft wird über eine aus Carbonfasern gefertigte Kardanwelle sowie ein sequentielles und zur Optimierung der Gewichtsverteilung in Transaxle-Bauweise ausgeführtes Xtrac-6-Gang-Getriebe mit Sperrdifferenzial an die Hinterräder übertragen. Die Gangwechsel werden über die am Lenkrad montierten Schaltwippen eingeleitet und von einer pneumatischen Steuerung automatisch umgesetzt.
Die Aufhängung sowohl der Vorder- wie auch der Hinterräder erfolgt mittels Doppelquerlenkern. Diese verfügen anstelle der Luftfederung des Serienfahrzeugs über vierfach verstellbare Rennsportdämpfer. Die Lenkung ist mit einer hydraulischen Servounterstützung ausgestattet. Für die Verzögerung sorgen belüftete Stahlscheibenbremsen. An den Vorderrädern arbeiten Sechskolben-Bremssättel, an den Hinterrädern jeweils eine Vierkolbenversion.
Zur idealen Balance zwischen maximalem Abtrieb und optimalem Luftwiderstand ist die Karosserie des Rennwagens mit einem umfangreichen Aerodynamik-Paket ausgestattet. Der auf der Heckklappe montierte und aus Carbon gefertigte Heckflügel sorgt für den nötigen Abtrieb und die richtige Stabilität. Der ebenfalls aus Kohlefaser bestehende Frontschweller ermöglicht die richtige Lenkung der Luftströme an der Fahrzeugfront. Im Zuge der Optimierungen des Luftwiderstandsbeiwertes und zur Integration weitere Möglichkeiten zur Motorkühlung wurden die Motorhaube, die Stoßfänger, die Kotflügel und die Seitenschweller überarbeitet.
Der Continental GT3 unterschreitet sein Zielgewicht von 1.300 kg. Dies liegt vor allem am Verzicht auf die Leder- und Holzausstattung, das serienmäßige Elektroniksystem und die fortschrittlichen Ausstattungselemente, die den Continental GT im Straßenbetrieb zu einem derart attraktiven Grand Tourer machen. Trotz seiner Rennspezifikation bleibt der GT3 ein handgefertigter Bentley. Die Bezüge und Nähte für das Lenkrad, die Türschlaufen und die Sitze wurden per Hand von den Handwerksspezialisten in Crewe ausgeführt.
Bei der Entwicklung arbeitete ein eigens gebildetes Team von Bentley Ingenieuren eng mit M-Sport, dem technischen Partner für das Continental GT3-Projekt, zusammen. Neben dem Motorsportbereich innerhalb des Bentley Werksgeländes in Crewe nutzten die Entwickler auch ein zusätzliches Entwicklungsstudio bei M-Sport, wo einzelne Entwicklungsdetails entstanden und das erste Fahrzeug gebaut wurde.
Der Continental GT3 tritt nun ein Programm zur Abstimmung auf den Rennstreckenbetrieb an. Durch Simulationen und Feinabstimmungen der Fahrzeugcharakteristika soll das Leistungsverhalten des Wagens weiter optimiert werden. Nach dem Abschluss der Homologation durch die FIA wird der GT3 seine ersten Vorbereitungsrennen bestreiten, damit er 2014 in der FIA Blancpain-Serie starten kann.
Seine dynamische Premiere feiert der Continental GT3 beim berühmten Rennen während des Goodwood Festival of Speed, das von Freitag, den 12. Juli, bis Sonntag, den 14. Juli, stattfindet. Zwei Mal pro Tag wird Guy Smith, Bentley Boy und Sieger beim Le Mans-Rennen 2003, den Wagen über die hüglige Strecke steuern. Das Rennfahrzeug wird zudem im F1-Ausstellungsbereich gezeigt werden. Zusätzlich ist das auf dem Pariser Autosalon im letzten September enthüllte original Continental GT3 Rennkonzept auf dem Bentley Stand, der sich im Hauptausstellungsbereich befindet, zu sehen.
Continental GT3 Technische Daten
- Motor 4,0-Liter-Twinturbo-V8, modifizierte Einbaulage im hinteren Motorraum, Cosworth-Motorsteuerung
- Leistung Rund 608 PS ohne Abriegelung
- Ölsystem Trockensumpfschmierung
- Getriebe Heckantrieb, sequentielles Xtrac-6-Gang-Getriebe in Transaxle-Bauweise, Rennkupplung, Gangwechsel über Schaltwippen am Lenkrad und Pneumatiksystem
- Antrieb Kohlefaser-Kardanwelle, Sperrdifferenzial
- Aufhängung Doppelquerlenker vorn und hinten, vierfach verstellbare Rennsportdämpfer
- Lenkung Hydraulische Servolenkung
- Bremsen Belüftete Stahlbremsscheiben vorn und hinten, Sechskolben-Brembo-Bremssättel vorn, Vierkolben-Bremssättel hinten, vom Fahrer verstellbare Bremsverteilung
- Sicherheit Stahlüberrollkäfig nach FIA-Reglement, Sechspunkt-Sparco-Sitze entsprechend FIA-Sicherheitsrichtlinien, integrierte Feuerlöschanlage, integrierte pneumatische Fahrzeughubanlage. Tanksystem Motorsport-Kraftstoffbehälter entsprechend FIA-Reglement
- Elektronik ABS und Traktionskontrolle auf Renneinsatz abgestimmt. Gewichtssparende Rennbatterie.
- Räder OZ Racing mit 18" x 13"-Felgen
- Reifen 310 / 710 R18
- Aerodynamik Frontschweller, Heckflügel und Anbaukomponenten aus Kohlefaser.
- Gewichtssparende und aerodynamisch optimierte Stoßfänger, Motorhaube, Seitenschweller und Kotflügel
- Länge 4.950 mm Breite 2.030 mm Höhe 1.350 mm Gewicht < 1.300 kg Gewichtsverteilung 52 : 48
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